Das Leben ist kein Ponyhof
Späte Nacht. Man selbst totmüde, auch noch ein wenig krank. Doch nichts mit Schlaf. Zwei unvorsichtig getrunkene Tassen von schwarzem Kaffee wühlen in den müden Adern. Es pocht.
Irgendwann legt man den Plan Schlaf seufzend beiseite. Macht den Fernseher an. Näht die Jacke, die man seit Monaten nähen wollte. Näht im Anschluss unter liebevollen Worten seinem Teddybären endlich einmal alle Löcher zusammen. Zählt über 500 Schafe. Versucht autogenes Training. Legt sich verkehrt herum ins Bett. Stellt sich vor, man befände sich in einem Raumschiff. Redet sich ein, man wolle doch gar nicht so unbedingt schlafen.
Endlich spürt man, wie man langsam hinwegsinkt. Doch dann - das altbekannte Geräusch aus der Wohnung über einem, das einen immer wieder aus dem gerade einsetzenden Traum reißt, bis man schließlich wieder wach ist. Was tat die Frau da über einem permanent nachts seit Wochen? Schlug sie Möbel mit der Handkante auseinander? Sprang sie ausdauernd vom höchsten Punkt - und es war immerhin ein Altbau - auf den Fußboden? Rollte sie rosa Elefanten auf dem Boden hin und her?
Endlich wusste ich es. Ich wühlte mich in mein Kopfkissen und stellte mir vor, wie sie heimlich ein Shetlandpony in die Wohnung geschleppt hatte, das nun Auslauf brauchte. Befriedigt mit der Idee schlief ich ein, während über meinem Kopf fröhlich ein gesprenkeltes kleines Pony glücklich schnaubend seine stampfenden Runden durch das kleine Appartment trabte.
Irgendwann legt man den Plan Schlaf seufzend beiseite. Macht den Fernseher an. Näht die Jacke, die man seit Monaten nähen wollte. Näht im Anschluss unter liebevollen Worten seinem Teddybären endlich einmal alle Löcher zusammen. Zählt über 500 Schafe. Versucht autogenes Training. Legt sich verkehrt herum ins Bett. Stellt sich vor, man befände sich in einem Raumschiff. Redet sich ein, man wolle doch gar nicht so unbedingt schlafen.
Endlich spürt man, wie man langsam hinwegsinkt. Doch dann - das altbekannte Geräusch aus der Wohnung über einem, das einen immer wieder aus dem gerade einsetzenden Traum reißt, bis man schließlich wieder wach ist. Was tat die Frau da über einem permanent nachts seit Wochen? Schlug sie Möbel mit der Handkante auseinander? Sprang sie ausdauernd vom höchsten Punkt - und es war immerhin ein Altbau - auf den Fußboden? Rollte sie rosa Elefanten auf dem Boden hin und her?
Endlich wusste ich es. Ich wühlte mich in mein Kopfkissen und stellte mir vor, wie sie heimlich ein Shetlandpony in die Wohnung geschleppt hatte, das nun Auslauf brauchte. Befriedigt mit der Idee schlief ich ein, während über meinem Kopf fröhlich ein gesprenkeltes kleines Pony glücklich schnaubend seine stampfenden Runden durch das kleine Appartment trabte.

Madame M - 27. Sep, 09:09