MacGyver für Anfänger
Es ist schon eine bemerkenswerte Metamorphose, die MacGyveritis.
Ahnungslos hoppelte ich mit meinem Rad über das Münsteraner Kopfsteinpflaster. Holperte und klapperte, bis es in meinen Speichen ein sonderbares Geräusch gab: Mein Lampe war einfach abgefallen und ratterte nun in meinen Speichen. Großartig. Ich habe sie notdürftig hinter den Kabeln der Handbremse verstaut, aber wusste schon da, ich würde in der Dunkelheit unterwegs sein, umgeben von der Fahrrad-hassenden Münsterschen Polizei. Also sprang ich in einer freien Minute in einen Fahrradladen. Dort stand aber nur eine Frau mit einem Gesicht aus Pergamentpapier, die mich sehr verständnislos anblickte und nicht wusste, wie sie meine Lampe befestigen könnte.
Schließlich bat ich sie um nichts als ein Stück Draht, aber selbst den hatte sie nicht zur Hand: Sie gab mir schließlich ein Plastikband. Eines der Sorte, die sich nie fest zusammenschnüren lassen, sondern immer wieder lockern - großartig.
Über zehn Minuten versuchte ich, meine Lampe damit festzumachen. In meiner Tasche befanden sich ansonsten nur Kugelschreiber, eine Flasche Apfelschorle ein Block und eine Banane.
Irgendwann schaffte ich es, die Lampe mit Hilfe des Bandes und eines Kugelschreibens halbwegs zu befestigen. Zwei Stifte habe ich unterwegs verloren. Aber beim dritten gelang es mir, das Band mittels des Kabels meiner Handbremse und dem Clip des Kulis so zu straffen, dass die Lampe sogar die Fahrt übers berüchtigte Kopfsteinpflaster rumpelnd nickend aushielt. Stolz bin ich. Man nenne mich ab heute MacGyver.
Leider stand mein Ruhm durch einen meiner Mitbewohner sehr bald im Schatten, der es schaffte, die hässlichste Küchenuhr, die ich seit langem gesehen habe, mit Alufolie und einer an sich für die Uhr viel zu winzigen Batterie zu betreiben.
Ahnungslos hoppelte ich mit meinem Rad über das Münsteraner Kopfsteinpflaster. Holperte und klapperte, bis es in meinen Speichen ein sonderbares Geräusch gab: Mein Lampe war einfach abgefallen und ratterte nun in meinen Speichen. Großartig. Ich habe sie notdürftig hinter den Kabeln der Handbremse verstaut, aber wusste schon da, ich würde in der Dunkelheit unterwegs sein, umgeben von der Fahrrad-hassenden Münsterschen Polizei. Also sprang ich in einer freien Minute in einen Fahrradladen. Dort stand aber nur eine Frau mit einem Gesicht aus Pergamentpapier, die mich sehr verständnislos anblickte und nicht wusste, wie sie meine Lampe befestigen könnte.
Schließlich bat ich sie um nichts als ein Stück Draht, aber selbst den hatte sie nicht zur Hand: Sie gab mir schließlich ein Plastikband. Eines der Sorte, die sich nie fest zusammenschnüren lassen, sondern immer wieder lockern - großartig.
Über zehn Minuten versuchte ich, meine Lampe damit festzumachen. In meiner Tasche befanden sich ansonsten nur Kugelschreiber, eine Flasche Apfelschorle ein Block und eine Banane.
Irgendwann schaffte ich es, die Lampe mit Hilfe des Bandes und eines Kugelschreibens halbwegs zu befestigen. Zwei Stifte habe ich unterwegs verloren. Aber beim dritten gelang es mir, das Band mittels des Kabels meiner Handbremse und dem Clip des Kulis so zu straffen, dass die Lampe sogar die Fahrt übers berüchtigte Kopfsteinpflaster rumpelnd nickend aushielt. Stolz bin ich. Man nenne mich ab heute MacGyver.
Leider stand mein Ruhm durch einen meiner Mitbewohner sehr bald im Schatten, der es schaffte, die hässlichste Küchenuhr, die ich seit langem gesehen habe, mit Alufolie und einer an sich für die Uhr viel zu winzigen Batterie zu betreiben.

Madame M - 6. Dez, 22:11
Ole (Gast) - 9. Dez, 02:31
Auf Deinem Gepäckträger wäre sicher auch noch eine Zeitschrift gewesen. :) Und in Deiner Tasche war noch mehr. Aber das tut hier ja nix zur Sache.
antworten